StresslessDogs drückt seit dem 10.Januar 2015 wieder die Schulbank und absolviert eine Fachausbildung zum Hundephysiotherapeuten/in.

Inhalte der Ausbildung sind u.a.: Anatomie/Physiologie/Pathologie des Bewegungsapparates - Befunderhebung (Anamnese, Gangbildanalyse, Palpation) - Aufstellung eines Behandlungsplanes - Massage und manuelle Therapie - Aktive und passive Krankengymnastik - Thermotherapie - Lymphdrainage - Einsatz von Elektrotherie/Magnetfeld in der Physiotherapie

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Zum Jahreswechsel

Und ganz überraschend ist plötzlich (wieder) Silvester!

Ein besorgniserregender Trend lässt sich (wie jedes Jahr) erkennen:
Verzweifelte Hunde- ( und auch Katzenbesitzer) kaufen wahllos die verschiedensten in Handel angepriesenen Beruhigungsmittel -im günstigsten Fall werden vorher Tierarzt oder Heilpraktiker kontaktiert- und verabreichen diese (ohne über Folgen und Nebenwirkungen nachzudenken) ihren Tieren...ein tolles Geschäft für die Vertreiber und irgendwann auch für uns Therapeuten...
Finger weg von Beruhigungsmitteln!
Beruhigungsmittel aller Art nehmen dem Tier NICHT die Ursache der Angst, sondern hemmen lediglich das Reaktions- und Ausdrucksverhalten (für uns Menschen sieht es dann aus als ob alles gut ist, Hund bekommt aber alles mit und kann nicht wie er gern würde)
Das Ergebnis: im nächsten Jahr ist alles noch schlimmer und es muss wieder ein neues/stärkeres Mittel her...trauriger Kreislauf...und teuer!
Ein entsprechendes und rechtzeitiges Training hingegen beugt vor bzw. lässt die Angst ganz verschwinden (die Fussball WM z.b. habe ich mit meinen Klienten intensiv genutzt...nun ist Feuerwerk egal )
Bei Fragen steht StresslessDogs gern und jeder Zeit zur Verfügung:

kostenloser SILVESTERANGST Notruf: 0177-8117188
Es ist nie zu spät!

Erste Hilfe bei Durchfall

Karottensuppe nach Moro

(Kann natürlich einen Tierarztbesuch nicht ersetzen! Hält der Durchfall länger als 48h an und ist nicht kontrollierbar oder blutig suchen Sie bitte SOFORT einen Tierarzt auf!)

Schnauzenfest

TASSO-Newsletter 03/2014 Zecken: Gefahr für Mensch und Tier

Der diesjährige milde Winter lässt vermuten, dass wir uns dieses Jahr auf mehr Zecken einstellen müssen als üblich.  Zecken übertragen die mitunter gefährlichen Krankheiten Borreliose und FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis). Ein einziger Stich kann ausreichen, die Krankheit zu übertragen, wenn die Zecke die Bakterien (Borreliose) oder Viren (FSME) in sich trägt.

Die Gebiete in Deutschland, die vom Robert-Koch-Institut (RKI) jährlich als FSME-Risikogebiete – siehe auch www.rki.de/fsme-karte – klassifiziert werden, nehmen von Jahr zu Jahr zu, und konzentrieren sich eher auf den süddeutschen Raum. Zecken, die Borreliose verursachen, meist ist es hierzulande die Auwaldzecke, sind hingegen in ganz Deutschland zu finden.

Für Hunde und Katzen gibt es über den Tierarzt zu beziehende Mittel wie Halsbänder und Spot on Präparate, sogenannte Repellentien, als Zeckenprophylaxe. Das Mittel sickert dabei ins Unterhautfettgewebe und reichert sich dort an. Beim Stich der Zecke „vergiftet“ sich der Blutsauger und fällt ab. Die Mittel schützen das Tier also nicht vor dem Stich selbst. Ob eine Impfung gegen Borreliose nötig und sinnvoll ist, muss jeder in Absprache mit seinem Tierarzt entscheiden. Menschen können sich übrigens nur gegen FSME impfen lassen, jedoch nicht gegen Borreliose.

Bei der Entfernung von Zecken ist darauf zu achten, dass alle Teile der Zecken entfernt werden, also der Kopf nicht hängen bleibt, um Entzündungen zu vermeiden. Am besten hilft eine spezielle Zeckenzange, die so nah wie möglich an der Hautoberfläche angesetzt wird. Keinesfalls sollte Druck auf den Zeckenkörper ausgeübt werden. Das führt dazu, dass die Zecke ihren Mageninhalt und Speichel und damit, sofern vorhanden, die Erreger in den Körper des Tieres abgibt. Dann wird die Zecke vorsichtig und – so die Empfehlung des RKI – gerade aus der Haut gezogen. Keinesfalls sollte man Öl oder Klebstoff zu Hilfe nehmen.

Grippeähnliche Symptome, Schlappheit, Müdigkeit und Hinken sowie Gelenkschmerzen können ein Hinweis auf eine Infektion sein. Zecken übertragen beim Hund auch die gefürchteten Krankheiten Babesiose (Hundemalaria) und Ehrlichiose.

 Mehr zu  Borreliose & Co finden Sie auf www.tasso.net/Service/Wissensportal/Medizin

Im Zweifelsfall ist es ratsam, das Tier einem Tierarzt vorzustellen.

© Copyright TASSO e.V.


Menschen in die Hundeschule

In der Urzeit domestizierten wir den Wolf. Heute gehen wir häufig mit einem überforderten Fellsack Gassi. Was läuft da schief?

Von Irene Jung

Hamburger Abendblatt, 28.08.13, Jungs Zeitgeist


TASSO-Newsletter 08/2013

So vermeiden Sie einen Hitzschlag bei Ihrem Tier - Vorbeugende Maßnahmen und Erste-Hilfe-Tipps

Es reichen schon wenige Minuten ab 20 Grad Celsius in der Sonne, um Tiere im Sommer in eine lebensgefährliche Situation zu bringen. Ein Hitzschlag droht, wenn das Tier die Überwärmung des Körpers nicht mehr durch ausreichend Flüssigkeit kompensieren kann. Erste Anzeichen eines Hitzschlages sind Hecheln, Unruhe, eine weit herausgestreckte Zunge, Taumeln, Erschöpfung und Kreislaufbeschwerden, Schock, Bewusstlosigkeit und nicht selten als Folge der Tod. Dieser medizinische Notfall muss daher unbedingt in der tierärztlichen Praxis behandelt werden.

Tipps für den Notfall:
Die wichtigste Maßnahme ist, das Tier zunächst in den Schatten zu bringen und vorsichtig mit lauwarmem Wasser zu kühlen. Beginnen Sie an den Pfoten über die Beine, das Hinterteil, über den Rücken bis zum Nacken, oder kühlen Sie mit feuchten Umschlägen. Das Wichtigste ist hierbei eine langsame Abkühlung. Keinesfalls darf das Tier mit kaltem Wasser übergossen werden! Danach muss zeitnah der Transport in einem gekühlten Auto zum Tierarzt erfolgen. Eine weitere Hitzebelastung sollte unbedingt vermieden werden. In der Tierarztpraxis sollte man sich sicherheitshalber anmelden, damit auch ein Tierarzt vor Ort und einsatzbereit ist, um das Tier entsprechend notfallmäßig behandeln zu können. Die Behandlung beim Arzt besteht aus kühlen Infusionen, Medikamenten und eventuell auch Sauerstoffzufuhr. Meist wird auch ein Antibiotikum als Nachbehandlung eingesetzt.

Bestellen Sie Informationsmaterial zur TASSO Kampagne „Hund im Backofen“ unter www.tasso.net/Hund-im-Backofen, um möglichst viele Tierbesitzer auf die sommerlichen Gefahren aufmerksam zu machen.


Bitte mehr Freiraum

Hunde, die aus irgendeinem Grund mehr Freiraum/Abstand brauchen, werden mit etwas Gelben z.B. einem Band oder Tuch an der Leine, Geschirr oder Halsband gekennzeichnet.

Die Idee "GelberHund" (gulahund/yellowdog) kommt aus Schweden ( www.gulahund.se).

dogs-magazin, Aktion "Gelber Hund"